Act von Waayatan – Next Uri Geller 2 – Folge 4

Gestern sah es wieder gefährlich im Studio von The Next Uri Geller aus.
Ein hölzerner Trrampelpfad füllte die Bühne aus, auf der Steffan Gödde und Uri Geller sonst ihr Anfangsgeplauder halten. Feuer, Skorpione und Bambusspeere warteten nur darauf, auf die Teilnehmer losgelassen zu werden.

Aber nicht auf alle, nein, nur einer war bekloppt genug, sich dieser Herausforderung zu stellen. Waayatan, der Indianer mit dem Schatten, wollte mit verbundenen Augen die Bretterplanken entlang laufen, um sich einem uralten Ritual seines Stammes zu stellen. [Seines Stammes? Wir erinnern uns: Waayatan kommt aus Bad Kreuznach und seine Oma ist eine bekannte World Of Warcraft-Spielerin. Das so genannte "Ritual" wird folglich eine Mutprobe aus seiner Schulzeit an der Waldorfschule Kreuznach-Hintermberg sein.]
“Schuh des Manitu”-Darsteller Sky Dumont, der überraschend wenig Indianerwitze von Nachwuchsmoderator Thomas ertragen musste, durfte die Augenbinde überprüfen, während die beiden anderen Promis Hinternisse auf die Bretter stellten.
Ach so: die beiden anderen Promis. Die eine war Leo, das zweite Pro-7-Popstars-Queenberry-Retorten-Gesangswunder, und die andere war …. ja, wer eigentlich?! Wer sucht diese Promis eigentlich aus? Und wonach? Und müssen Promis nicht eigentlich bekannt sein? Macht nicht gerade das Promis aus? — Aber was verstehe ich schon davon?
Der Startschuss fällt und Winnetous kleiner Bruder tappst über die Bretter, hüpft über Speere, latscht zwischen die Skorpione und trampelt sogar einmal in die Glasscherben rein. Aber was ein echter Bad-Kreuznach-Indianer ist, der merkt so etwas nicht. Unbeirrt macht der Mentalist weiter. Kommt an Ende des Trimm-Dich-Pfades und lässt sich rücklings in einen Stapel Kartons fallen.

Alle sind schwer beeindruckt und Uri lobt Waayatans Mut. Aber ist es wirklich Mut, oder muss man einfach nur vom Ende der Welt kommen, um bedenkenlos in einen Karton mit Skorpionen zu treten?

Auf jeden Fall hat Waayatan die lustigsten Fans. In Zwischenschnitten sieht man immer wieder Menschen im Publikum sitzen, die mit Aufpuste(?)-Äxten winken. Da hat das Publikum zu Hause wohl Angst bekommen und fleissig für Klein-Adlerauge angerufen. Waayatan ist weiter und wird uns auf nächste Woche mit einem Original-Indianischen Mentaldebakel verblüffen.

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3 Kommentare

Ich find schon, dass Eva Habermann etwas bekannter ist. Ich erinner mich da zumindest an eine etwas abgedrehte Science-Fiction-Serie von 1997

1. Drea Kommentar vom 4. Februar 2009 um 12:09

DAS war Eva Habermann??!?!?

2. Frank&Frei Kommentar vom 4. Februar 2009 um 19:54

Hrhr, lustig geschrieben. Diese Z-Prominenten sind aber auch ein Graus. Entweder sind die so hohl, dass sie nichtmal ein Loch in den Schnee pinkeln können oder so unbekannt wie die Kollegen beim Promi-Dinner.
Mir hat sich nur die Frage gestellt, ob Mr. Waatandan wirklich indianische Vorfahren hat oder er, wie viele Dönerverkäufer, eine andere diese nur vorgibt. Egal. Leute die das Zeug für bare Münze nehmen und an den “Mentalistenquatsch” glauben haben es sowieso nicht besser verdient. Wenn die das Zauberei nennen würden oder magische Illusionen wäre das schon ne andere Geschichte.

3. funkateer Kommentar vom 17. Februar 2009 um 20:43