Angriff der Klonkrieger Teil 1

Als alter Superheldenfan bin ich im Grunde von dem Konzept verschiedene “Mystifier” in einer Show zu zeigen recht angetan. Die Sendung The Next Uri Geller wirkt allerdings nicht so positiv auf mich wie sie könnte. Eine genauere Betrachtung der Hintergründe offenbart dem geneigten Zuschauer, dass offensichtlich die gezeigten Phänomene fester Bestandteil des Showkonzeptes sind und nicht von den “Mentalisten” beigesteuert werden. So ist es doch bemerkenswert, dass viele der Präsentationen (bis hin zu den Requisiten) genau so in Israel und den USA schon gezeigt wurden. Was definitiv schade ist, denn gäbe man den Teilnehmern eine echte Chance Demonstrationen zu entwickeln, würde unter der Plastikoberfläche des Privatfernsehens vielleicht das eine oder andere echte Talent aufblühen.

Mit der Reihe “Angriff der Klonkrieger” möchte ich an einigen Beispielen aufzeigen, wie austauschbar Gesichter im Fernsehen sind. Offensichtlich werden nämlich den Tricks Phänomenen die Mentalisten auf den Leib geschneidert und nicht etwa umgekehrt.

Erstes Beispiel: Der Messertrick (how to shish kebab your hand)
Bei The Next Uri Geller gezeigt von (dem schon ausgeschiedenen) Hayashi.
Diesseits der Mattscheibe ist dieser Effekt bei Magiern inzwischen dermaßen beliebt, dass er wohl bald sogar in Kinderzauberkästen zu finden sein wird.
An diesem Beispiel erkennt man sehr gut, dass die Sender den Teilnehmern offenbar enge Grenzen stecken, wenn es darum geht, was und wie sie etwas zeigen dürfen. So kommt es dann zu solch (durchchoreographierten) Ähnlichkeiten, die die Vorführenden wie seelenlose Klone erscheinen lassen, selbst wenn eine Frau den Effekt zeigt?

Die israelische Version (Ausschnitt):

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Die US-Version (man beachte die Stoffwand und den Obstsalat):

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1 Kommentar

Holländischer Klon:

da seit 26. Jan 08 die Show auch in Holland läuft (wahrscheinlich auch in Köln in den Pro7 Studios produziert) gibt es auch Videos von der dortigen 1. Show.
Mit gleichen, wenn auch leicht variierten Tricks (Galgen und 5 Stricke; mentale Übertragung von Berührungen) aber – und das find ich echt den Klopfer – einem gleichen Kandidat. Hayashi – diesmal in holländisch mit der gleichen Messer-Nummer.
Allerdings hat man ihn in den 2 Wochen zwischen beiden Auftritten wohl gecoachet und er hat einige in der Performance verbessert.

http://www.myvideo.nl/watch/3273122

Wenn man sich die Tapes der US-Version anschaut und die fast parallele Ausstrahlung in Holland sieht, dann kommt man sich noch einmal mehr veräppelt vor.
Muß ja langweilig für Uri sein, der sich die gleichen Tricks in unterschiedlichen Entwicklungs- und Fähigkeitsstadien anschauen muß….trotzdem kommt kein echtes Mitleid auf.

1. heike Kommentar vom 1. Februar 2008 um 07:48